Schottland ohne Berührung mit dem Thema Whisky? Das geht gar nicht.

Die Glenfiddich Distillerie in Dufftown

 

Eigentlich war Dufftown nur eine Durchreisestation für uns. Wer mit dem Auto von Süden kommt, wird bereits vor dem Ortsschild durch einen der vielen Destillerieschornsteine darauf aufmerksam gemacht: Hier ballt sich Whisky-Kompetenz.

Oldtimer vor dem EIngang zur Cafe

 

Also entschlossen wir uns zu einem Zwischenstopp bei einer der größten und traditionsreichsten Destillerien der Region: Glenfiddich. Daraus wurde zunächst ein Kaffee mit Whisky-Cake, und dann der Entschluss: Wir nehmen an einer Destillerieführung teil.

Die Gärbottiche in der Glenfiddich Destillerie

 

Das hat sich gelohnt. Unser Guide bei dieser anderthalbstündigen Tour führte uns durch alle wichtigen Produktionsbereiche. Er erklärte uns von Grund auf, wie Whisky hergestellt wird und warum man in Speyside der Meinung ist, der besten Whisky der Welt zu produzieren. Oder besser: Den einzig wahren Whisky. Schließlich hat die Firma Glenfiddich die Kategorie „Single Malt Whisky“ selber eingeführt.

Teil des Geheimnis guten Whiskeys: Die Brennblasen

 

Die Tour endete mit einem Nosing & Tasting von vier Haussorten. Da in Schottland drakonische Strafen bei Alkohol am Steuer drohen, habe ich mich auf das Nosing beschränkt und meiner besseren Hälfte das Tasting überlassen.

 

Weitere Bilder:

Eine Holzstatue bildet das Glenfiddich-Geweih nach

 

Rundgang auf dem Gelände der Glenfiddich Destillerie

 

Wie wichtig ist das Wasser für guten Whiskey? Probiers doch einfach

 

Stolze Summer für einen besonderen Tropfen