Genau wie das Quairaing Gebirge ist auch der Höhenzug durch einen Erdrutsch entstanden. Einen, der sich über Millionen Jahre hinzog und dafür sorgte, dass eine Abbruchkante mit schroffen Felsgebilden entstand: Der Old Man of Storr und seine Nachbarn.

Aufstieg zum Old Man of Storr: Bis kurz vor Ankunft sieht man die Felsen nicht

 

Wir hatten uns vorgenommen, nicht nur den Old Man of Storr zu besuchen. Dieses Ziel steht wohl auf jeder ToDo-Liste von Besuchern der Insel Skye. Unser Plan war, den Gipfel des Storr zu besteigen und den dazugehörigen Rundkurs zu gehen. 650 Höhenmeter, aber keine anspruchsvolle Strecke.

Wer weiter wandert zum Gipfel des Storr wird mit tollen Ausblicken belohnt

 

Es kam anders, denn das Sturmtief über den Schottischen Inseln blies uns kräftig den Marsch. Schon der Aufstieg der zum Old Man war vom ständigen Balancieren geprägt, wenn uns eine Böe mal wieder vom Weg schob. Als wir die Felsnadel Old Man (und seine Nachbarn) hinter uns ließen, wurde der Wind immer stärker. Eine Zeitlang ist das toll und eindrucksvoll. Nach vier Stunden bei Windstärke 8 geht das irgendwann aber auf die Kondition, und auf die Motivation.

Old Man of Storr – von der Durchgangsstraße aus gesehen

 

Wir entschlossen uns, kurz vor dem Gipfel umzudrehen. Und damit kam meine große Stunde. Der große Schottlandtraum eines Fotografen ist, den Old Man in einem Moment zu erwischen, in dem er partiell beleuchtet wird. Während wir herabstiegen, änderte sich die Wetterlage und es gab hin und wieder Wolkenlücken. Genau diese Wolkenlücken machen solche Bilder möglich. Bingo, mir gelang eine solche Aufnahme:

Das ist er: Einer dieser magischen Fotomomente, wenn das Licht den Old Man of Storr streift

 

Weitere Bilder:

Old Man of Storr – eine Felsnadel mit Schieflage

 

Wanderpause

 

Über die Hochebene der Halbinsel Trotternish, der Old Man of Storr liegt hinter uns