In anderen Urlauben lieft das Radio im Leihwagen regelmäßig und nach einiger Zeit wurden einige Titel zu Ohrwürmern, die fest mit dem Land und dem Urlaub verbunden waren. Dieses mal war es anders. Das lag unter anderem daran, dass das Angebot an Sendern in den Highlands nicht mehr besonders üppig ist und man sehr häufig neue Sender suchen muss.

Wir haben daher einige unserer Lieblingssoundtracks mit in der Urlaub genommen und im Auto laufen lassen. Die meisten haben wenig bis gar nichts mit Schottland zu tun, geben dieser großartigen Landschaft jedoch eine musikalische Würdigung und eine großen akustischen Rahmen – meiner Meinung nach.

Aus diesen Alben bestand unser Schottland-Soundtrack:

„Far and Away“ von John Williams
Bombastisch bis romantisch. Und zu Beginn sogar etwas britisch, wenn auch irisch. Dieser Soundtrack ist für mich der Inbegriff von Landschafts-Score, wenngleich es diese Kategorie wohl nur bei mir gibt.
Ein Beispiel:

„Peter Pan“ von James Newton Howard
Nicht alle, aber einige Melodien sind toll für große Landschaften geeignet. Möglicherweise tragen die Bläser dazu bei. Schottland Bezug? Keiner. Oh, Moment, doch: Feen! Die gibt es bei Peter Pan und auch in unserem Urlaub.
Ein Soundtrack-Beispiel:

„Rob Roy“ von Carter Burwell
Einer der wenigen Soundtracks mit Schottland-Bezug in unserer Rotation. Er stammt aus dem Jahr 1995 und ist meiner Meinung nach letzte große Score des amerikanischen Komponisten.
Ein Beispiel:

„How to Train You Dragon“ von John Powell
Vermutlich waren es die vielen Pfeifen und gelegentlich der Dudelsack, der diesen Soundtrack in unsere Playlist gespült hat. Mit Schottland hat er nichts zu tun, wenngleich er von Wikingern handelt. Und die hatten ja mehr als genug Einfluss in Schottland.
Ein Soundtrack-Beispiel:

„Braveheart“ von James Horner
Dieser Soundtrack hat definitiv viel mit Schottland zu tun, denn er stammt aus einem Film, der zwar kaum in Schottland gedreht wurde, jedoch eine durch und durch schottische Geschichte hat. James Horner hat das fantastisch vertont.
Hier ein Beispiel:

„Jurassic Park“ von John Williams
Keiner kann „bombastisch und emotional“ besser als Williams. Vielleicht waren die tollen Landschaftsaufnahmen der ersten Insel-Anflugszene aus dem Film der Grund für die Aufnahme in unseren Soundtrack. Die haben zwar mit Schottland nichts zu tun (man sieht Hawaii), haben uns jedoch an einige wilde Küsteneindrücke Schottlands erinnert hat. So oder so: Mit dieser Musik durch Schottland zu fahren sorgt für Gänsehaut.
Ein Beispiel: