Eigentlich stand das Kelvingrove Art Gallery and Museum wegen seiner Architektur auf dem Programm. Den imposante Bau aus dem Jahr 1902 wollte ich mit eigenen Augen sehen. Und ich hatte gehofft, bis zum Kassenhäuschen vielleicht auch noch ein paar Schritte in das Innere machen zu können, um die imposante Innenhalle betrachten zu können.

Kelvingrove Art Gallery and Museum

 

Was ich erst noch lernen musste: Der Besuch der staatlichen Museen in Glasgow ist kostenlos. Man geht einfach durch die Eingangstür und kann sich nach Herzenslust umsehen. Auch Fotografieren ist ohne Einschränkung erlaubt. Was für ein tolles Konzept. Ganz schnell war der Plan verworfen, dieses Haus nur von außen anzuschauen.

Die große Eingangshalle der Kelvingrove Art Gallery

 

Zwar hatten wir nur wenig Zeit, einige Ausstellungen haben wir dennoch in Augenschein genommen. Was sofort auffiel, war die äußerst professionelle Art der Präsentation in allen Bereichen. Viele interaktive Displays, tolle Präsentation und originelle Displaygestaltungen überall.

Die Präsentation der Ausstellungsstücke (hier: Rüstungen) ist außergewöhnlich gut

 

Wer gegen 13 Uhr im Museum weilt, hat besonderes Glück, denn dann gibt es ein halbstündiges Orgelkonzert. Richtig gelesen: In diesem Museum befindet sich eine Orgel, und zwar eine mächtige – mit über 2800 Pfeifen.

Livekonzert: Die Orgel im Einsatz

 

Weitere Bilder:

Treppenaufgang mit Kopfinstallation

 

Skelett eines Megalocero (Riesenhirsch)

 

Naturhistorische Ausstellung in der Kelvingrove Art Gallery and Museum

 

Eingang zur Kelvingrove Art Gallery and Museum

 

John Fulton’s Grand Orrey ist ein Modell unseres Sonnensystems. Es wurde im frühen 19. Jahrhundert mit über 200 beweglichen Teilen gebaut

 

Ein komplettes Flugzeug hängt in der Kelvingrove Art Gallery and Museum

 

Der Organist gibt alles

 

Ausstellungsstücke in der Kelvingrove Art Gallery

 

Ausstellungsstück in einer Vitrine der Kelvingrove Art Gallery