„Schottland – das Land der Mücken und des Whiskys“ ist der Untertitel dieses Blogs. Ich habe vor Reisebeginn sogar einen Blogbeitrag zu den Mücken geschrieben. Und meine Abwesenheitssignatur besteht aus einer Mücke.

Alle Welt hatte mich vor den kleinen Plagegeistern gewarnt. Deshalb wird es zum Ende des Urlaubs Zeit für eine Bilanz: Diese Schottlandtour im Mai war quasi mückenfrei.

Das mag daran liegen, dass im Mai erst Saisonbeginn für die Mücken ist. Es gibt viele, aber nicht so viele wie im Sommer. Der entscheidende Faktor war jedoch vermutlich der fast durchgängig starke Wind während unserer Tour. Das mögen die kleinen Stecher nicht.

Und so reise ich am Ende des Urlaubs tatsächlich mit komplett gefüllten Mückensprays nach Hause. Ich habe die Chemiebomben nicht ein einziges mal genutzt. Was zumindest einmal zum Einsatz kam, war das Mückennetz. Am Glenfinnan-Viaduct war es regnerisch und fast windstill. Dort musste ich längere Zeit auf das richtige Wetter für einen Schnappschuss warten. Währenddessen ist vermutlich per Mückenfunk die Info rumgereicht worden, wo ich stehe. Jedenfalls schwirrte mir bald halb Mückenschottland um den Kopf. Das war der Moment, in dem ich mich einmal zum Netz-Kasper machte. Sieht blöd aus, ist aber extrem wirksam. Und fotografieren kann man mit so einem Netz trotzdem noch.

Mücken gab es eigentlich nur ein einziges Mal – und dem entsprechend auch nur einmal das Mückenabwehrnetz