Wer in Schottland Whisky kaufen möchte (und man wird das wollen – versprochen!), ist schnell mit zwei Problemen konfrontiert:

1.: Volle Whiskyflaschen sind schwer und zerbrechlich. Das macht Kopfzerbrechen bei den begrenzten Koffergewichten auf dem Rückflug nach Deutschland. Fein raus ist, wer nicht fliegt sondern mit dem Auto fährt.

2.: Whisky in Schottland zu kaufen bedeutet nicht automatisch, Geld zu sparen. Das hochprozentige Destillat ist nämlich recht hoch besteuert im Königreich, was dazu führt, dass man schottischen Whisky paradoxerweise in Deutschland oft günstiger bekommt.

Was also tun?
Wir haben das Problem so gelöst, dass wir in Schottland Whiskys probiert haben. Zum einen am Ende von Destilleriebesichtigungen, aber auch abends in den Bars der Ortschaften. Da ich kein echter Whiskykenner bin, habe ich mich dabei meist von spontanen Reflexen, schönen Etiketten und dem Zufall leiten lassen. Stand das Getränk dann auf dem Tisch und hat geschmeckt (hey, im Urlaub schmeckt jedes Getränk!), bin ich sofort online gegangen und habe es in einem Whisky-Shop des geringsten Misstrauens bestellt.

Auf diese Weise haben uns nach dem Urlaub viele schöne Urlaubserinnerungen begrüßt. Die Andenken sind uns quasi nachgereist.
Slàinte mhath!

Zum Wohl: Jeder Schluck erinnert an ein schönes Erlebnis in Schottland